Bild: Filmstill aus BUDDHA IN AFRICA 2019 von Nicole Schafer

BUDDHA IN AFRICA

DONNERSTAG, 10. OKTOBER, 19:00 Uhr

Carl-Amery-Saal/Gasteig München

**ERÖFFNUNGSFILM**

R: Nicole Schafer, Malawi/Südafrika/Schweden 2018, OmeU, 90 Min.

Der Dokumentarfilm Buddha in Africa erzählt aus der Perspektive des 16-jährigen Enock vom Alltag in einem chinesisch-buddhistischen Waisenhaus in Malawi. Dort wächst er, zwischen Tempelzeremonien, Mandarin-Unterricht und Kung-Fu-Training auf. Abends im Schlafsaal diskutiert er mit seinen Freunden über die Dominanz chinesischer Produkte auf malawischen Märkten und über Parallelen zwischen der strengen buddhistischen Erziehung und den christlichen Missionsstationen der Kolonialzeit. Enocks innerer Kampf zwischen chinesischen Einflüssen und malawischen Wurzeln wirft zentrale Fragen auf: Inwiefern wird die künftige Entwicklung afrikanischer Länder weiterhin von außen mitbestimmt? Und können Chancen, die Länder wie China bieten, ohne Verluste kultureller Identitäten ergriffen werden?

Anschließend: Eröffnungsempfang

Hier geht’s zum Trailer.

Über die Regisseurin:

Die Südafrikanerin Nicole Schafer studierte Film- und Fernsehproduktion an der Universität Kapstadt. 2011 gründete sie die Produktionsfirma Thinking Strings Media, um kreative Dokumentarfilme sowie Fernsehbeiträge für und über das südliche Afrika zu realisieren. Buddha in Africa wurde beim Durban International Film Festival zum besten südafrikanischen Dokumentarfilm gekürt.

Hier geht’s zur Website von Thinking Strings Media.

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