Bild: Filmstill aus REGARDE-MOI 2018 von Nejib Belkadhi

REGARDE-MOI

SAMSTAG, 12. OKTOBER, 18:00 Uhr

Carl-Amery-Saal/Gasteig München

R: Nejib Belkadhi, Tunesien/Frankreich/Katar 2018, OmeU, 96 Min.

Lotfi, der seine Vergangenheit in Tunesien am liebsten vergessen möchte, hat sich in Marseille ein neues Leben aufgebaut. Er ist Ladenbesitzer und seine französische Freundin Monique erwartet ein Kind von ihm. Als er erfährt, dass seine tunesische Ehefrau einen Schlaganfall hatte, reist er zurück in die Heimat, um sich der Zukunft seines neunjährigen, autistischen Sohnes Youssef anzunehmen. Regarde-moifolgt fortan den inneren Entwicklungen Lotfis, der sich anfangs vor der Nähe zu seinem Sohn fürchtet, jedoch zunehmend versucht, über Blickkontakt eine tiefe Verbindung mit ihm aufzubauen. Durch Lotfis Bemühungen, Youssef die Augen für die Welt zu öffnen, entsteht das berührende Porträt eines Mannes, das Fragen nach Fürsorge und Pflichtbewusstsein aufwirft. Zugleich ist Nejib Belkadhis Spielfilm ein großer Appell für die Rechte autistischer Kinder.

Hier geht’s zum Trailer.

Über den Regisseur:

Nejib Belkadhi, 1972 in Tunis geboren, begann seine Karriere als Schauspieler in Kinofilmen, TV-Serien und Theaterstücken. Er ist Mitbegründer der Produktionsfirma Propaganda Productions. Auf seinen Kurzfilm Tsawer (2005), seinen Dokumentarfilm VHS Kahloucha (2006)und seinen Spielfilm Bastardo (2013) folgte im Jahr 2018 Regarde-moi.

Hier gehts zur Website von Propaganda Productions.

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