Eine allgemeine Theorie des Vergessens - C.H. Beck-Verlag

LESUNG: José Eduardo Agualusa

DIENSTAG, 16. OKTOBER 2018, 19:30 UHR

Münchner Stadtbibliothek Neuhausen, Nymphenburgerstr. 171a

EINE ALLGEMEINE THEORIE DES VERGESSENS

Die Veranstaltung wird im Rahmen der Reihe Literatur International von der Münchner Stadtbibliothek präsentiert.

José Eduardo Agualusa stellt seinen Roman Eine allgemeine Theorie des Vergessens zweisprachig (portugiesisch-deutsch) zusammen mit seinem Übersetzer Michael Kegler vor.

José Eduardo Agualusa

Am Vorabend der angolanischen Revolution mauert sich Ludovica, nachdem sie einen Einbrecher in Notwehr erschossen und auf der Dachterrasse begraben hat, für dreißig Jahre in ihrer Wohnung in einem Hochhaus in Luanda ein. Sie lebt von Gemüse, gefangenen Tauben und von einer Hühnerzucht, die sie auf der Dachterrasse wie durch Zauber beginnt, und bekritzelt die Wände in ihrer ausgedehnten Wohnung mit Tagebuchnotaten und Gedichten. Allmählich setzt sich aus Stimmen, Radioschnipseln und flüchtigen Eindrücken zusammen, was im Land geschieht.

José Eduardo Agualusa hat mit seinem wunderbaren, dicht und spannend gewobenen Roman, der das Fantastische der Wirklichkeit und eine Art höhere Gerechtigkeit beschwört, unvergessliche Szenen geschaffen, tragisch, komisch, grotesk.

Der Autor:

José Eduardo Agualusa, 1960 in Huambo/Angola geboren, studierte Agrarwissenschaft und Forstwirtschaft in Lissabon. Seine Gedichte, Erzählungen und Romane wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Eine allgemeine Theorie des Vergessens stand auf der Shortlist des Man Booker International Prize 2016. Agualusa lebt als Schriftsteller und Journalist in Mosambik und Portugal.

Der Übersetzer:

Michael Kegler erhielt 2014 den Straelener Übersetzerpreis und, gemeinsam mit dem von ihm übersetzten Luis Ruffato, 2016 den Hermann Hesse-Preis der Stadt Calw. Er übersetzte auch die drei zuletzt auf Deutsch erschienenen Romane von Agualusa.

Eintritt frei (Kartenreservierung: Telefon: 089/23382450 oder E-Mail: stb.neuhausen@muenchen.de)

Die Münchner Stadtbibliothek dankt dem C.H. Beck-Verlag und Lusofina e.V. für die Unterstützung.

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